Fotos: Tamara Lorenz










Christian Aberle

Ausstellungsansichten

Christian Aberle verwendet für seine klein- und mittelformatigen Acrylbilder Vorlagen aus Zeitschriften und aus dem Internet oder er zitiert den Nouveau Réalisme. Mittels geometrischer und statischer Überlegungen geht den Arbeiten oft eine konkrete und konstruktivistische Herangehensweise voraus, die sich größtenteils in abstrakte Kompositionen manifestiert.

Aberles Tuschezeichnungen dagegen weisen neben einem abstrakten auch einen gegenständlichen Stil auf, der akribisch präzise Abbildungen der Motive entstehen lässt.


Die Konzeption der Ausstellung war gekennzeichnet durch die Verknüpfung von kuratorischem Auftrag und räumlicher Umsetzung.


Es wurden Bilder und Zeichnungen aus den Jahren 2009 bis 2012 ausgewählt, die das Arbeitsspektrum Aberles in einer homogenen Gesamtkomposition abbilden sollten.

Dafür entwickelten wir aus zusammengesetzten DIN A 4-Blättern des Zeichenpapiers des Künstlers an einer Wand eine Art Display, das eine Mischung aus künstlerischer Arbeit und architektonischem Eingriff darstellte und als Ausgangspunkt für die räumliche Inszenierung diente.

Die Anordnung der Acrylbilder und Tuschezeichnungen an den Wänden sollte eine dynamische Rezeption ermöglichen und die formale Strenge der Arbeitsweise Aberles mindern.

Die Acrylarbeit "Alles wird gut/Dumny jak paw“ aus dem Jahr 2012, bestehend aus zwei in einem Holzrahmen eingefassten Leinwänden, wurde im Ausstellungsraum so an die Decke befestigt, dass großzügig beide Seiten betrachtet werden konnten und die Blickachsen die Kleinteiligkeit und die Gleichmäßigkeit der Arbeiten Aberles vereinten.